UMBRELLA Heileuver

Im Mai 2016 war UMBRELLA zu Gast beim Landartfestival Kunst onder de Bomen, das alle zwei Jahre im Osten Hollands stattfindet. UMBRELLA Heileuver recherchierte die Wasserquellen der Region und befragte Menschen, die in und um Dalfsen leben: Was bedeutet Ihnen Wasser? Einen Monat lang war die Klanginstallation im Wald von Dalfsen mit Hörregenschirmen begehbar. Aus den Bäumen und Wiesen erklangen Aufnahmen des Flusses Vechte; die Hörregenschirme erzählten davon, was den Menschen Wasser bedeutet. 

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UMBRELLA Göhren

im September 2015 gastierte die Audioinstallation UMBRELLA beim Kunstfestival SPURWECHSEL in Göhren (Rügen). Eine akustische Recherche der Wasserquellen Mecklenburg/Vorpommerns. Eine narrative Recherche der These "Je geringer der Glaube an Gott, umso größer ist die Angst vor dem Tod." (Martin Luther) mit Bürgerinnen und Bürgern aus Mecklenburg/Vorpommern. Eine Klanginstallation aus acht stationären Lautsprechern und acht mobilen Hör-Regenschirmen im Kurpark von Göhren. Zum Video

UMBRELLA Jessen

Audioinstallation auf dem Totenacker Jessen, anlässlich des Tages des Friedhofs am 6. September 2015 in Jessen (Sachsen-Anhalt). Eine akustische Recherche der Wasserquellen Sachsen-Anhalts. Eine narrative Recherche der These "Je geringer der Glaube an Gott, umso größer ist die Angst vor dem Tod." (Martin Luther) mit Bürgerinnen und Bürgern aus Jessen. Eine Klanginstallation aus acht stationären Lautsprechern und acht Hör-Regenschirmen. Zum Video

 

UMBRELLA Taiwan

Eine akustische Recherche der Wasserquellen Nord- und Süd-Taiwans. Eine narrative Recherche der Frage "Was bedeutet Ihnen Wasser?" Eine Audioinstallation mit stationären Lautsprechern und Hör-Regenschirmen in Taipei und Kaohsiung im Frühjahr 2015.

UMBRELLA geht der Frage nach, woher das Wasser kommt, von dem Menschen an einem bestimmten Platz leben. UMBRELLA kreiert ein akustisches Environment im öffentlichen Raum, das die ästhetischen Qualitäten von Wasser hörbar macht. Hör-Regenschirme laden dazu ein, diese Klangumgebung zu durchwandern. Zum Video

 

UMBRELLA Wittenberg

Eine Audioinstallation für acht stationäre Lautsprecher und vier Hör-Regenschirme. Entstanden im Rahmen einer artist residence mit der internationalen KünstlerInnengruppe Berlin Rhizom an der KulturBotschaft Wittenberg im November 2014. Dreizehn Wittenberger Frauen äußern sich zur These Martin Luthers "Je geringer der Glaube an Gott, umso größer ist die Angst vor dem Tod." Grundlage der Mehrkanalinstallation sind Aufnahmen der mittelalterlichen Röhrwasserbrunnen. Zum Video

 

BERLIN RHIZOM: Maqiao Revisited im Schillerpalais Berlin

Erzählen bedeutet, sich zu erinnern. Aber kann man auch von der Zukunft erzählen? In meiner installativen Mehrkanalkomposition "memory work  - future work" erzählen alle Mitglieder von Berlin Rhizom ihre eigenen Geschichten zu fünf Begriffen aus dem "Dictionary of Maqiao". Keine Geschichte ist länger als 3 Minuten. Jede Geschichte transportiert eine Erinnerung und eine Utopie. Die Geschichten des ursprünglichen „Dictionary of Maqiao" erlebte der Autor des Buches, Han Shaogong, w ährend der Kulturrevolution im China der 70er Jahre. Da waren einige von uns noch nicht geboren; andere verlebten ihre Kindheit in Ost oder West. 1995 schrieb Han Shaogong seine Erinnerungen in Form eines Wörterbuchs auf. Da gerieten herkömmliche Wörterbücher durch das Internet in ihre erste Krise. "Memory work  -  future work" ist Teil eines neuen Wörterbuches. Wir rufen Begriffe aus dem „Dictionary of Maqiao" auf und erzählen sie neu, nicht von A bis Z, sondern kreuz und quer vernetzt, wie ein Rhizom. "Memory work  -  future work" erzählt davon, wie wir uns heute erinnern und uns das Morgen vorstellen.

1966, the chinese author Han Shaogong published the book „A Dictionary of Maqiao". It tells the story of the fictitious village Maqiao (China) during the period of "cultural revolution". The book unfolds a cosmos of short stories as a dictionary. It contains anecdotes of the daily life of the villagers and gives an image of their use of language under the circumstances of forced community building.

Berlin Rhizom (PR of China, Taiwan, Chile, Germany) is an art collective consisting of eight artists from fine arts, book art, stage design, sound art, philosophy, puppetry, dance and visual communication. Since a year, we are collaborating in the project Maqiao Revisited. Initially, we took the book "A Dictionary of Maqiao" as an inspiration to undertake an artistic research. We try to find out, how community is established and how the use of language creates the feeling to be a stranger as well as to be a member of a "We-group".

Our project Maqiao Revisited is a mobile installation and contains a performance. The various single art works form a rhizomatic, non-hierarchical network, wherein informations constantly move. Every single work takes up the idea of the original dictionary as a technique to tell on visual, tactile and auditive ways the story, how WE are becoming a community. Among them, there are works that will invite the public to participate.

 

 

 

 

OPEN FACES

Heyer (Musik) . Skowasch (Bildende Kunst) . Rademacher (Theater).

OPEN FACES ist eine Installation aus drei Chören: einem Maskenchor, einem Lautsprecherchor, dem Jedermann-Aktionschor und vielen Fragen. 100 Masken von Hildegard Skowasch besetzen den Raum. 225 Fragen, von Sonja Heyer für einen Lautsprecherchor komponiert, unterwandern ihn.

Der Jedermann-Aktionschor* durchwandert ihn unter Leitung von Beate Rademacher und singt um Antwort. Sehen Sie hier ein Video

 

*Der Jedermann-Aktionschor wird unterstützt von Murkelbühne e.V.

 

 

 

BERÜHR MICH! BLACK BOX IDENTITÄT

Zwei schwarze Würfel. Auf den einen Würfel ist ein weibliches, auf den anderen ein männliches Porträt appliziert. Alle weiteren Seiten der Würfel müssen von den Betrachtern durch Berührung freigelegt werden. Es geht um Identität, darum, was einen Menschen ausmacht, welche Erfahrungen für sie/ihn essentiell sind und in welchen Bildern sich Erfahrungen ausdrücken lassen. Und es geht darum, wie die Betrachtenden diese Erfahrungen, diese Bilder frei legen können. Dafür ist Berührung notwendig. Ich habe acht Personen befragt, welche bildliche Vorstellung sie mit dem Kern ihrer Persönlichkeit verbinden. Das in den Raum eingespielte Hörstück "Hidden but ever present" thematisiert die Phänomene Verdecken und Offenlegen.

BERÜHR MICH! BLACK BOX IDENTITÄT. Sonja Heyer 2010.